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Hansjürg Gschwend - überzeugter 29er Fahrer aus dem Züricher Unterland

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2-Tages Mountainbike-Tour: Davos - Scalettapass - Keschhütte - Bergün - Monstein - Davos

2007-07-09 @ 19:57 in strecken/touren

Vergangenes Wochenende war es also soweit. Dank unglaublichem Wetterglück (Wochenende Super, Vorwoche und darauffolgende Woche sehr schlechtes Wetter) fand die schon lange geplante Tour zur Keschhütte oberhalb Davos statt. Zu meiner grossen Freude hat sich sogar meine Tochter Claudia bereit erklärt mitzukommen.

An dieser Stelle meine Gratulation Claudia. Es waren zwei strenge Tage die Du mit bravour gemeistert hast

 

Tourdaten:

Höhenmeter:    ca. 2800

Kilometer:    ca. 71

Route:     Davos - Dürrboden - Scalettapass - - Val Funtauna - Keschhütte - Bergün - Monstein - Davos

Links zur Original-Tourenbeschreibung:

http://www.gps-tour.info/tours/view.php/action.view/entity.detail/key.336/Mountainbike.336.html

http://www.bike-explorer.ch/touren/020801/main.htm 

 

 

Die Tour führt durch wunderschönes Gebiet, und wie immer im Hochalpinen Bereich bieten sich einem gewaltige Ausblicke die man nicht mehr vergisst. Bei dieser Tour war jedoch der Schiebe-Anteil für meinen Geschmack eindeutig zu hoch. Mit den Wanderschuhen ist man nach meiner Meinung in diesem Gebiet besser unterwegs.

Nun also ein paar Bilder  unserer zweitägigen Reise. Viel Vergnügen beim betrachten.

Bild unten: Nachdem es in der Linthebene noch wie aus Kübeln gegossen hatte, präsentierte sich das Wetter in Davos von seiner schönsten Seite. Hier auf dem Bild geht es in sehr angenehmer Steigung bis zum "Dürrboden" hoch.  

Die nächsten zwei Bilder unten: Noch einmal auf der Strecke durchs Dischmatal hinauf zum Dürrboden. Hier führt eine Teerstrasse hinauf die auch von (wenigen) Autos befahren wird. Die Tour führt aber zu grossen teilen auf den  paralell-verlaufenden Feldwegen entlang.

 

Bild unten: Weiter gehts.
Auf dem Weg zum Scalettapass lässt man die Zivilisation hinter sich (im Talboden, ca. Bildmitte befindet sich das Restaurant Dürrboden).

Bild unten: Schneereste sind noch vorhanden, stören aber nicht wirklich.

Bild unten: Der Scalettapass ist hier überwunden. Nun geht es entweder hinunter durch das Val Funtauna und anschliessend wieder hinauf zur Keschütte, oder dem Hang entlang (Wegweiser Keschhütte). Wir nahmen den Weg dem Hang entlang. Dieser soll etwas schwieriger zu befahren sein, man "verliert" aber dafür nicht so viele Höhenmeter. Weil aber der Pfad dort sehr schmal ist, gestalten sich die zahlreichen Schiebepassagen eher mühsam. An dieser Strecke ist übrigens auch das erste Foto dieses Beitrages entstanden.

Nach Aussage der 3 anderen in der Keschhütte anwesenden Biker welche durchs Val Funtauna gefahren sind, ist diese Strecke durch das Val Funtauna dann allerdings auch nur zu ca. 20 % befahrbar, also auch dort viel Schieben !

 

Etwas später als erwartet und vom mühsamen Schieben ziemlich erschöpft sind wir dann auf der Keschhütte angekommen.

Die Keschhütte war an diesem Samstag voll belegt. Wegen dem Wochenlang- schlechten Wetters gabs kein warmes Wasser zum Duschen (dieses wird mit Solarenergie aufgeheizt wenn die Sonne denn lang genug scheint).
Die ersehnte Dusche musste also ausbleiben. Etwas unangenehm, aber da ja dann alle stinken konnte man damit leben. Das Essen und die Unterkunft waren ansonsten bestens.

Bild unten: Diese Aufnahme vor der Keschhütte (Blick richtung Bergün) ist um 21:30 Uhr entstanden.

 

Tag 2 

Bild oben: Ein paar Stunden später um 06:30 Uhr waren alle Wolken wieder verschwunden und die herrlichen Berge präsentierten sich im klaren Morgenlicht.

 

 Bild unten: So gehts hinab Richtung Bergün. Stellenweise sehr steil und wegen losem Schotter anspruchsvoll, aber grundsätzlich alles fahrbar.

 

Nächste 2 Bilder unten: Impressionen von der Abfahrt nach Bergün.

 

 

Das Bild unten zeigt die drei Biker die ich schon weiter oben erwähnt hatte, auf dem Weg zur Station Wiesen.

Sie sind dieselbe Tour gefahren, und wir sind uns deshalb mehrmals in den zwei Tagen begegnet. Sie absolvierten die Tour als Vorbereitungstraining zu ihrem Alpencross im August. An dieser Stelle herzliche Grüsse aus der schönen,  aber momentan wieder verregneten Schweiz nach Deutschland   War nett euch kennezulernen !

 

Bild unten: Dieses Foto entstand irgendwo auf dem Weg von der Station Wiesen nach Monstein. Hier kommen noch einmal einige Höhenmeter zusammen. Die Strecke ist teilweise sehr Steil (nach Station Wiesen) sowie teiweise wieder schwieriger zu befahren und manchmal ausgesetzt (später, dem Hang entlang). Da kamen für uns dann doch wieder einiges an Schiebepassagen zusammen.

Weil das Wetter langsam schlechter wurde sind wir dann nach Monstein direkt auf die Hauptstrasse hinunter gerollt, und dieser entlang nach Davos gefahren. Wir kamen so wieder beim Auto an, als gerade die ersten Tropfen fielen - Glück gehabt Smile

  

 

Mein Fazit: 

Die Tour ist Lanschaftlich kaum zu überbieten, und für leistungshungrige Experten bestimmt eine tolle, anspruchsvolle  Tagestour. Für einen grosen Teil der "Normalbiker" hat sie allerdings ein sehr hoher Schiebeanteil. Da gibt's angenehmeres im alpinen Bereich. 

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