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Hansjürg Gschwend - überzeugter 29er Fahrer aus dem Züricher Unterland

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Wo die Götter zu Hause sind - Tour vom Parpaner Rothorn nach Chur

2007-07-01 @ 21:16 in strecken/touren

Ich befinde mich auf der fantastischen Höhe von 2'800 Metern. Gerade teilt die Sonne  nach einer  längeren Schlechtwetterphase die Wolken und flutet die gegenüberliegenden Berghänge mit ihrem warmen Licht.
Ich sitze ganz nah am Himmel und blicke vom Parpaner Rothorn wie von einem Balkon auf die Welt hinab.

2'200 Höhenmeter fast vollständig fahrbare Abfahrt liegen vor mir und ich trete in die Kälte der kargen und schroffen Bergwelt des Parpaner Rothorns während die Kraft der Sonne die eindrucksvollen Formationen der Wolken weiter zerteilt.

Die folgenden Bilder erzählen Dir von meiner schönen Reise vom Balkon der Götter hinunter zu uns wo auch ich jetzt wieder sitze. Vieleicht können Dir die Texte und Bilder übermitteln, welche Eindrücke dieser schönen Tour ich von nun an in mir trage ...

 

 

 Zur Tour:

 Der GPS-Track zur Tour hat mir freundlicherweise Mathias, der User "Enduro" vom IBC-Forum zur Verfügung gestellt. Die Bilder auf seiner Seite http://www.reppi.ch haben in mir den Wunsch ausgelöst, diese Tour nachzufahren. An dieser Stelle herzlichen Dank an Mathias für das zusammenklicken der Tour 

Kilometer:    37

Höhenmeter bergab:    ca. 2200 

Höhenmeter bergauf:    ca. 500

Route:    Parpaner Rothorn - Älplisee - Ifang - Innerarosa - Arosa - Mittelstation Weisshornbahn - Ochsenalp - Tschiertschen - Passugg - Chur

Anreise/Rückreise:    Von Zürich gehts zuerst mit dem Zug nach Chur. Von dort weiter mit dem Postauto nach Lenzerheide (Postautostation Rothornbahn). Dort tragen einem die kleinen Gondeln hinauf nach Scharmoin und von da  die grosse Gondel aufs Parpaner Rothorn (wie man im blog von Spoony nachlesen kann, geht das ganze auch mit dem Velo Tongue out). Danach folgt man der Route wie oben beschrieben.
Von Chur gehts mit dem Zug wieder zurück.

GPS-Track: rothorn_chur.gpx (Original von Mathias)

Bild oben: Ich tanke meine Seele noch einmal an den grossen und kleinen Dingen dieser herrlichen Gipfelwelt auf ...

Jetzt aber los und hinein ins Downhill-Vergnügen ....

 

Bilder oben und unten:  Vom Restaurant hält man sich rechts und folgt dem Wegweiser. Über spannende Schotterfelder die von letzten Schneeflecken durchbrochen sind gehts hinunter. Dieser Teil der Fahrt findet auf der Bike Attack-Strecke statt.

Auf dem unteren Bild sieht man rechts oben die Startstelle, das Bergrestaurant des Parpaner Rothorns.

 

 

 Bilder oben und unten:Bald erreicht man eine Gallerie von der man den weiteren Streckenverlauf sehr gut erkennt. Auf dem oberen Panoramabild sieht man sehr schön den "Spass-Verheissenden" Pfad der sich dem Berg entlang schlängelt, im unteren Bild (aufgenommen an der selben Stelle aber Blickrichtung gerade hinunter ins Tal) erkennt man den Älplisee, an dem die Tour vorbeiführt. 

Bald nach der Gallerie ginge es geradeaus bzw. halblinks weiter der Bike-Attack Strecke entlang (dort wo es auch im Winter mit den Skiern durchgeht). Ich bin dort jedoch  rechts durch die kleine Holztür im Zaun weitergegangen. 

 

Bild unten: So sieht der "Spass-Verheissende" Pfad also von nahem aus. So harmlos verläuft der aber nicht auf der ganzen Strecke. Zwar auch von mir fast komplett fahrbar, bietet er doch einige spannende und anspruchsvolle Passagen. 

So hats mir dann auch an einem besonders agressiven Stein zwei Zähne des grossen Ritzels weggefetzt, doch wer braucht hier schon das grosse Ritzel ? Es wäre Sünde, in dieser tollen Umgebung zu schnell durchzufahren Wink

Ein kleiner Abflug fand auch mal statt, doch ich war nicht der einzige. Einen der drei Jungs hier auf dem Bild unten hat's dann auch mal vom Sattel gehebelt.

Auf dem unteren Bild sieht man noch die Gallerie, (ca. Bildmitte oben) von welcher die Fotos weiter oben gemacht wurden.    

 

Bild unten: Die Steinwüste ist zuende, die Baumgrenze aber immer noch nicht erreicht, wenn man den Älplisee passiert.

 

 

Bild oben und unten: Langsam begegnet man immer mehr Wanderern.

Über wunderschöne Alpenwiesen durchsetzt mit zahlreichen Alpenrosen und weiteren Pflanzen erreicht man bald schon Innerarosa (im unteren Bild ganz rechts ersichtlich). Es hat übrigens ein paar Minuten gedauert, bis auf dem unteren Bild kein Wanderer auf der Strecke war, jedesmal sind wieder welche ums Eck gebogen Laughing)

 

 

Blder oben und unten: Nach dem man Arosa hinter sch gelassen hat, geht es immer schön dem Hang entlang, durch prächtige Wälder und Weiden. Hier irgendwo gingen die Akkus meines GPS zur neige, und die Ersatzakkus waren defekt !

Nun, es ist eigentlich überhaupt nicht schlimm wenn man in der Schweiz ohne GPS unterwegs ist, und nach Chur findet man von hier aus natürlich auch ohne Karte. Es besteht halt einfach die "Gefahr", dass man eine Abzweigung- und damit einen schönen Streckenteil verpasst. 

Doch wie es der Zufall so wollte, lernte ich in der Bergbeiz "Ochsenalp" einen netten Mountainbiker aus Chur kennen. Wir haben uns gut unterhalten und sind anschliessend gemeinsam den restlichen Weg nach Chur hinunter gefahren. Er hat mich dort sogar noch bis zum Bahnhof gelotst !

An dieser Stelle herzlichen Dank dafür Smile und viele Grüsse aus dem Unterland

 

 

 

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