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Trail surfen zwischen den Seen (Ein Beitrag von Hans)

2012-05-12 @ 13:25 in Gastautor Hans

Im Kanton Nidwalden zwischen Alpnachersee und Vierwaldstättersee gibt es ausser wunderschönen Landschaften mit traumhaften Aussichten, auch noch sogenannte „schmale Wege“ für Biker - im Fachjargon: „Supercoole Singletrails“ die noch gesurft werden müssen. Unser Ziel war in der 1. Runde der schon fast berühmt Berüchtigte Loppertrail. Da wir danach noch nicht genug hatten, folgte zugleich noch eine 2. Runde, nämlich der Seewligrat Trail ab dem Bürgenstock. Dank den Tipps und den GPS Daten von Chregu wurde dieser Tag zu einem unbeschreiblich schönen Erlebnis.


 Der Aufstieg von Hergiswil war bis zur Kapelle moderat. Aber dann ist eine ca. 10Min. Schiebe-/Tragepassage angesagt.



Oben am Ränggpass angekommen sind alle Strapazen schnell vergessen. Schon führt uns das GPS links in einen Trail, der uns auf einem Grat entlang über saftige Wiesen Richtung Lopper führt.  


Majestätisch überwacht der mächtige Pilatus unsere Wege.


Die folgen der Winterstürme sind immer noch präsent.


Jetzt geht es aber erst so richtig los. Es ist ja erst April, aber es war eine Hitze wie im Sommer. Ich fühle mich wie im Tessin, dort ist der Boden genau so trocken und steinig.


Unzählige Serpentinen sind zu bewältigen. Das Schöne ist, diese sind allesamt fahrbar. Immer mit schönem Blick auf die 2 Seen.


 Voll konzentriert vernichten wir Höhenmeter um Höhenmeter auf dem nicht enden wollenden super Trail. Oberhalb des Alpnacher See.


Unter uns Stansstad, hinten sieht man die Rigi und rechts den Bürgenstock, unsere 2. Herausforderung an diesem Tag.


Der sagenhafte Loopertrail spuckte uns erst auf Seehöhe wieder aus.
Wir fragen uns, ob es an diesem Tag noch eine Steigerung geben wird?


Schon haben wir den Bürgenstock, wo wir den Frühling so richtig spüren können,  hinter uns gelassen und nehmen Kurs Richtung Seewligrat.


Als wir eine Einkehrmöglichkeit schon abgeschrieben haben und bei einem Bauernhof vorbeifahren wollten, entpuppte sich dieser als typische „Besenbeiz“ - „UF DER EGG“ Unsere Freude war gross, als uns ein feines kaltes Plättli serviert wurde. „En Gueta“
Tipp: Sehr empfehlenswert.


Gestärkt und nach weiteren 100 Uphill Meter erreichen wir den höchsten Punkt des Tages, den Seewligrat mit 1003MüM. Zuerst kommt gleich der Schock, es musste eine kurze, heftige Laufpassage bewältigt werden. Das Schild im Hintergrund warnt: Nicht unnötig Ras(t)en. PS: Das „t“ war weiss übermalen…Ja, ja rasen & rasten sollte man hier wirklich nicht.


Aber gleich folgte der „Felswandtrail“. Dieser Wand entlang zu driven war ein unglaubliches Gefühl. Sehr eindrücklich.


Erich rockt den unteren Teil des Seewligrat Trails. Anschliessend bläst uns der Föhn mit reichlich Rückenwind zurück zum Ausgangspunkt in Hergiswil.

Der Abstecher in die Innerschweiz hat sich wirklich gelohnt. 2 tolle Trails in einer Tour verschmelzt. 33km / 1200Hm

Ideal in dieser Jahreszeit, wo in den Bergen noch viel Schnee liegt und darum ans Biken über 1200MüM nicht zu denken ist.

Hier noch ein Link zum Video des Loppertrails von Chregu

http://chregu.veloblog.ch/post/94/2032

Vielen Dank nochmals an Chregu von Chregu’s Bikeblog

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