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Hansjürg Gschwend - überzeugter 29er Fahrer aus dem Züricher Unterland

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Gastbeitrag von Sämi - Mein neu erworbenes 29er Bike

2011-01-29 @ 11:10 in Material

Kurze Vorgeschichte:
Als früherer Handballer, später Tennisspieler und Intensiv-Jogger, habe ich erst so kurz nach Fünfzig zum Mountenbiker avanciert. Mein erstes MTB war ein ungefedertes Tigra-Rad, welches nun seit einigen Jahren in Frankreich still vor sich hin rostet. Mit Unterstützung eines Bikerinsiders entschied ich mich vor ca. 10 Jahren für ein Scott Fully. Aufgrund meiner überdurchschnittlich langen Beine wurde mir ein XXL-Rahmen zugeteilt und der Vorbau noch um ca. 5 cm angehoben. So sass ich bei den Ausritten jeweils in luftiger Höhe, was in mir – speziell auf den Singletrails und bei Downhills – sehr viele Unsicherheiten, oft gar Angst aufkommen liess. Für dass nun mittlerweile in die Jahre gekommene Scott standen grössere Reparaturen an, was mich bewog nach einem Nachfolger Ausschau zu halten.

Die Evaluation:
Vazifar, ein Arbeitskollege, schwärmte von einem Test-Weekend auf der Lenzerheide und speziell von den dort gefahrenen 29er Bikes. Offenbar hat er bei mir genau den richtigen Zuhörer gefunden. Jedenfalls haben mich seine mündlichen Testberichte, mit Photos, gwunderig gemacht. Nun surfte ich wie ein Bluttrünstiger Terrier im Internet, von einer Marke zur andern, las Berichte, Aussagen, verglich die Werte, Preise usw. usw. Ebenso streifte von einem Bikeladen zum andern unterhielt mich mit selbsternannten „Spezialisten“, aber auch mit echten Cracks. Letztlich war ich überzeugt: für mich muss es ein 29er-Rad sein.


Der Kauf:
Überzeugt hat mich – sowohl aus den technischen Unterlagen, als auch im Showraum – der Stumpjumper von Specialized. In Sämis Veloshop, in Villmergen, wurde ich von Sämi – ein absoluter MTB-Crack mit x-tausend Jahreskilometer und MTB-Touren in der Mongolei, Afrika usw. – vollends überzeugt. Der Stumpjumper bot das allerbeste Preis- /Leistungsverhältnis. Einige kurze Testfahrten waren eigentlich nur noch Formsache. Gesagt getan, der Stumper war gekauft! Die Auslieferung war auf Ende Januar 2011 angesagt.  

Die erste Fahrt:
Mit mehr als zwei Monate Vorsprung konnte ich das Bike bereits am 9.11.2010 abholen.
Für meine erste Fahrt wählte ich eine mir bekannte Strecke mit flachen Velowegen, Natur- und Waldstrassen, Singeltrails und einer „gröberen“, sehr steinigen Abfahrt. Einerseits wollte ich das neue Velo kennen lernen, anderseits interessierte mich der Vergleich mit meinem bisherigen Bike.  

Meine Wahrnehmungen:



Kommentare von Bikerkollegen:


Ich freue mich auf den nahenden Frühling, mit längerem Tageslicht. So ergeben sich dann auch wieder regelmässigere wöchentliche Ausritte, bei welchen mein neuer 29er Stumpjumper zum Einsatz kommt.

Mit Bikergrüssen
Sämi

Kommentare

Danke für den bericht [antworten]

Vazifar Als neuer Fan von 29ern Rädern fand ich nach dem Testride in Lenzerheide bei Sämi einen begierigen zuhörer. Und wie man sieht, hat sich diese "spezielle" Art von Bike, nun auch ihm Offenbahrt. Herzlichen Dank für diesen tollen Bericht Sämi ! Ich freue mich schon auf unsere erste gemeinsame Ausfahrt mit unseren 29ern (ich muss (oder darf ?) noch etwas auf meines warten).
geschrieben von Vazifar @ 11:29, 2011-01-29

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Das liest man doch gerne, Gastschreiber! Willkommen Sämi im 29er Club und bei diesem Bericht schlage ich vor, machst Du doch gleich Dein eigenes Blog auf!
geschrieben von Spoony @ 23:24, 2011-01-29

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Schon schick das 29er Stumpi. Welche Rahmengrösse ist das jetzt? ein XL? Beim Rollwiderstand muss man natürlich auch noch auf die Reifen achten und da sollen die Speci-Gummis nicht die besten sein. Funktioniert das mit der Sattelstütze und der Tasche eigentlich gut? PS: Genau so ein Wheeler hatte ich auch mal ;)
geschrieben von david @ 17:26, 2011-01-30

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Test
geschrieben von Vazifar @ 09:10, 2011-01-31

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Dass du gefühlt langsamer bist liegt nicht nur am "Gummi", sondern am Mehrgewicht der Laufräder als solches. Die zu beschleunigende Masse eines 29er Rades ist einiges grösser als die eines 26" Rades. Damit ist der Kraftaufwand höher. Leider wird den Laufrädern allgemaein zu wenig Beachtung geschenkt. Mit leichten Rädern lässt sich effektiv am besten Gewicht und Energie beim Treten sparen. Meine Empfehlung...NoTubes
geschrieben von stefgru @ 11:47, 2011-01-31

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Lieber David, besten Dank für Dein/e Feedback und Fragen. Dazu folgendes: - der Rahmen ist ein L. Genügt absolut für meine Grösse. - aufgrund meiner langen Beine muss ich die Sattelstange weit ausfahren, daher gibt es bei der Federung (entspr. einstellen) keine Friktion mit der Tasche. (Der Weehler gehört meinem Bikerkollege Luz. Wir wollten die 26er/29er- "Dimensionen"dokumentieren). Freundlichste Grüsse, Sämi
geschrieben von Sämi @ 15:47, 2011-01-31

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mich würde mal sehr interessieren, ob du nur mtb gefahren bist, oder auch schon mal rennrad oder vielleicht hast du das ja sogar noch vor?
geschrieben von Torsten @ 11:22, 2011-04-26